Fahrradzone in der Innenstadt bleibt – Verkehrsversuch zeigt positive Auswirkungen

veröffentlicht am 06.11.25

Was zunächst als zeitlich begrenztes Experiment gedacht war, wird nun zur festen Einrichtung: Die Fahrradzone bleibt bestehen. Das hat der Rat Anfang Oktober 2025 entschieden – und damit den erfolgreichen Abschluss des Verkehrsversuchs besiegelt.

Im Frühjahr wurde die Verlängerung des Projekts beschlossen, um bei der Auszählung eine größere Verlässlichkeit hinsichtlich jahreszeitlicher Schwankungen zu gewährleisten. Vom 1. Mai bis zum 31. Oktober 2025 wurde das Miteinander von Rad- und Kfz-Verkehr erneut auf die Probe gestellt – diesmal mit kleinerem Zuschnitt. Der Versuch konzentrierte sich auf die Straßen des Innenstadtkerns, wo ohnehin viele Menschen täglich mit dem Fahrrad unterwegs sind.

Begleitet wurde das Ganze vom Ingenieurbüro Bockermann-Fritze, das an mehreren Knotenpunkten gezählt hat, wie sich die Verkehrsströme entwickelt haben. Die Ergebnisse lassen wenig Zweifel am Trend: Der Anteil der Radfahrerinnen und Radfahrer ist in nahezu allen Bereichen gestiegen – teils deutlich:

An der Münsterstraße, Ecke August-Claas-Straße, hat sich der Radverkehrsanteil von zuvor rund 13 bis 14 Prozent auf mittlerweile 25 bis 26 Prozent fast verdoppelt. An der Straße Am Pfingstknapp sind mittlerweile sogar über 60 Prozent mit dem Rad unterwegs. Einen regelrechten Sprung zeigen die Zählungen an der Gütersloher Straße: Zwischen Kreisverkehr und Jahnstraße ist der Radverkehrsanteil von 13 auf 36 Prozent gestiegen. Auch im Abschnitt bis zum Alten Markt legten die Zahlen zu.

Diese Entwicklungen werden als klares Signal gewertet. Die gestiegene Nutzung und die weitgehend positive Resonanz aus der Bevölkerung sprechen dafür, dass sich die neue Verkehrsordnung bewährt hat und das Konzept gut angenommen wurde. Damit die Fahrradzone künftig auch im Straßenbild deutlicher erkennbar ist, sollen demnächst entsprechende Markierungen und Piktogramme auf die Fahrbahnen gebracht werden. Das Potenzial der neuen Regelung liegt nicht nur darin, die Innenstadt fahrradfreundlicher zu gestalten, sondern auch langfristig für alle Bürgerinnen und Bürger lebenswerter.

Beitrags-Navigation

vorherige Meldung Harsewinkel gemeinsam schöner machen!
nächste MeldungMachbarkeitsstudie für die Sanierung und Erweiterung des Hallenbades beauftragt

Kommentare
Kommentare abonnieren.

Einen Kommentar verfassen Antworten abbrechen

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert

 

Impressum     Nutzungsbedingungen     Datenschutzerklärung

Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus.OK